Köder Nr. 2 Geiz

Geiz

Geiz und Habgier haben mit Sparsamkeit nichts zu tun.

Der Unwille teilen zu wollen steht beim Geiz im Vordergrund. Gemeint ist eben das Anhäufen von Material, so dass man nie genug davon bekommt. Der Mensch, der von diesem Bann besessen ist, kann den Hals nicht voll kriegen.

Man saugt anderen Menschen das Geld aus der Tasche. Dazu gehört auch die Bestech­lichkeit. Das kann soweit gehen, dass man wegen Geldgier sich selbst aufgibt. Das erinnert an die vielen Vampirfilme, die es gibt. Ein Vampir ist gierig nach Blut. Wer von einem Vampir gebissen wird, ist automatisch dazu verurteilt, das Leben eines Vampirs zu leben. Auf der einen Seite leidet der Vampir unter seiner Unersättlichkeit und auf der Seite weiß der Vampir, dass er diesem Los nicht mehr entkommen kann.

Wenn es hell wird, muss der Vampir sich in seinen finsteren Sarg begeben, weil das Licht ihn vernichten würde. Damit erfüllt er die Bedingungen der Hölle. Das Okkulte und Böse muss seine Handlungen im Dunklen und Verborgenen vollziehen, weil es glaubt, dass sie dort nicht entdeckt werden. Da sie Gott spotten, haben sie einen großen Nachteil. Sie wissen nämlich nicht, dass Gott überall und immer gegenwärtig ist und alles sieht, auch das was sich im Verborgenen als sicher glaubt. Gott sieht alles und bekommt alles mit.

Es gibt einige sehr mächtige okkulte Gesellschaften, die seit Generationen ihre Tentakel, wie ein Kraken um diesen Erdball schlingen. Ganze Finanzimperien haben sich dem Okkulten verschrieben. Sie beeinflussen nicht nur den einfachen Menschen, sondern auch Politiker, um ihre dunklen Ziele zu erreichen. Bekannt sind die Ziele dieser höllischen Bewegung auch durch den Begriff der „Neuen Weltordnung“.

Hier sind reiche Bünde am Werk, die ganze Volkswirtschaften finanzieren können. Und hier greift die Botschaft von Jesus Christus: „Eher kommt ein Kamel durchs Nadelöhr, als ein Reicher ins Himmelreich!“ Das Problem dieser Erde ist kein grundsätzliches Geldproblem, sondern ein Verteilungsproblem. Der Vampir ist eine zutreffende Metapher für diese Todsünde.

Korruption und Finanzseilschaften machen uns vor, wie gierig manche Menschen sind. In unserer Welt spielen Gut und Geld eine gewisse Hauptrolle. Ohne sich zu beklagen, sei festgestellt, dass diese materielle Priorisierung gewisse Ungerechtigkeiten auf diesen Planeten nach sich ziehen. Ganze Machtimperien, die in ihren obersten Spitzen ihre Seele dem Teufel verschrieben haben, spielen sich als die Elite dieser Erde auf. Sie wollen den Menschen dazu bringen, dass er quasi ferngesteuert das tut, was die Elite will. Im Endausbau ist der Mensch, dann nur noch Mittel zum Zweck. Das ist die Hölle und eine gewisse Masse an Personen bewegt sich kontinu­ierlich dort hin. Die Fallstricke des Bösen zeigen gerade in diesen Zeiten ihre fatale Wirkung. Der fatale Mechanismus funktioniert so: Geburt, Schule, Konsum und Tod.

Allerdings kannst Du diesem Problem nicht durch Krieg oder physische Gewalt beikommen. Der Kampf gegen Luzifers Einfluss ist ein geistiger Kampf. Er findet in einer viel höheren Dimension statt, als wir uns das mit unserer bescheidenen Dreidimensionalität je vorstellen können. Doch wenn du diese Seite bis hierher aufmerksam gelesen hast, dann kannst du schon ahnen, wie mächtig du in Wirklichkeit bist. Wenn du willst, dann kannst du deine Kraft für die Verwirklichung von Gottes Reich einsetzen.

So kannst du den Geiz besiegen

Solltest Du das Gefühl bekommen, dass du dich gegen diese schlimmen Einflüsse wehren solltest, dann kann ich dir an dieser Stelle einen prak­tikablen Tipp mit an die Hand geben:

  1. Wie wichtig ist dir Geld?


    Stelle dir eine Skala vor, die sich zwischen Eins und Zehn erstreckt.

    Eins bedeutet unwichtig und 10 bedeutet sehr wichtig

  2. Wie wichtig sind dir materielle Güter, wie zum Beispiel das Auto?

    Lege auch hier die Skala noch einmal an.

  3. Findest du es ungerecht, dass andere Menschen viel Geld besitzen?
    Null bedeutet, dass es für Dich kein Thema ist. Zehn bedeutet, dass du 
    es sehr ungerecht findest.

  4. Wie stark leidest du darunter, wenn andere Menschen Dinge besitzen, die du dir nicht leisten kannst, die du aber gerne hättest?
    Null bedeutet, ich leide gar nicht und 10 bedeutet, ich leide sehr darunter.

  5. Wie stark definierst du dich und deinen Selbstwert über materiellen Besitz?

    Dazu gehört auch Kleidung, die du trägst. Null bedeutet gar nicht, 10 bedeutet immer.

Überall dort, wo du mehr als 7 Punkte angekreuzt hast, dort kannst du an dir arbeiten. Wenn es zum Beispiel um Geld geht, dann beginnt bei 8 die Gier. Bei 4, 5 und 6 liebst du zwar das Geld, doch du hetzt ihm nicht hinterher. Du siehst immer zu, dass du genug Geld in der Tasche hast, doch du hast keine Angst davor, dass dir dein Geld abhanden kommt oder gar gestohlen wird.

Du kannst bei dir anfangen ein besserer Mensch zu werden. Die Lösung dieses Problems liegt ganz nah bei dir. Ja, sie liegt sogar in dir. Wende du dich von der Gier, Geiz und Korruption ab, indem du dich bescheiden und teilen lernst. Mache dir drei Geldbeträge bewusst:

  1. Wieviel Geld brauchst du mindestens, um Leben zu können?

    Erstelle dir zu diesem Zweck einen Haushaltsplan bzw. mache eine einfache Einnahmen- Ausgabenrechnung. Dann erfährst du, was du mindestens zum Leben brauchst.

  2. Wieviel Geld wünschst du dir, um im Wohlstand leben zu können?

    Das ist der Betrag, den du realistisch haben möchtest.

  3. Mit welchem monatlichen Höchstbetrag wärst du zufrieden?

    An dieser Stelle definierst du für dich eine realistische finanzielle Obergrenze, über die du hinaus nicht verdienen willst.

So weist du deinen Geiz und die Gier in die Schranken. Solltest du wissen wollen, wer das so macht, dann nehme einfach den Autor, also mich, als Beispiel. Du kannst auch auf diesem Weg für deine Altersvorsorge sorgen. Wie kannst du einen Teil deines Geldes so anlegen, dass du im Alter ein automatisches und gutes monatliches Einkommen hast, ohne erwerbstätig sein zu müssen. Daran musst du denken und nicht der Vater Staat.

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