Die Rolle der Frauen im Christentum

Die Rolle der Frauen im Christentum

Frauen im Christentum

Ließt man die biblischen Geschichten des Neuen Testaments, dann ist dort der Einfluss von Frauen eher spärlich. Bis heute, Januar 2018, schließt die Katholische Kirche Frauen aus Priesterämtern aus. Es sieht aufgrund unserer Bibel so aus, als wäre Jesus fast nur von Männern umgeben gewesen. Heute weiß man, dass Jesus neben den 12 Stammjüngern noch weitere Jünger rekrutiert hat, bei denen eine ganze Reihe weiblich waren.

Irgendwie gibt es in der Religionsgeschichte Darstellungen über einflussreiche Frauen im Christentum, die unsere Bibel verschweigt, oder in einem Fall wurde durch einen Übersetzungstrick eine Frau zum Mann umfunktioniert. Heute gibt es auch in der Katholischen Kirche Frauenbewegungen, die dabei sind, ihren Einfluss zu ihrem Recht zu verhelfen. Über vier Einflussreiche Frauen in der Geschichte des Christentums, möchte ich hier berichten.

Mit Jesus trat ein Prophet in die Welt, der verkündete: „Das Reich Gottes ist nahe und in ihm sind alle Menschen gleich.“ Es war eine revolutionäre Bewegung. Ihm, Jesus Christus, folgten nicht nur Männer, sondern auch engagierte Frauen, ohne die das Christentum vielleicht gar nicht so prominent existieren würde. Doch mit der neuen Kirche verschwanden die Frauen und die Kirche wurde eine Einrichtung der Männer. Jesus selbst hatte ein besonderes Verhältnis zu Frauen. In einer patriarchalisch geprägten Zeit, rette Jesus einer Ehebrecherin das Leben, in dem er sagte: „Und wer da ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“

Diese Erzählungen sind weniger historisch belegte Tatsachenberichte, sondern mehr theologische Erzählungen mit hohem Symbolgehalt. Außerdem vermitteln sie die Haltung Jesu gegenüber Frauen. Das zeigt auch der längste Dialog in der Bibel, den Jesus mit einer Frau führte. Es handelte sich um den Dialog mit einer Samaritanerin.

„ Joh. 4,142: … wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das ins Ewige Leben quillt.

So war es auch eine Frau, die Jesus als den Messias erkannt hat und sein Haupt mit Öl gesalbt hat. Im jüdischen Glauben ist es üblich, dass eine Apostelin den Messias salbt. Die Jünger haben diese Zeremonie nicht verstanden und beschwerten sich stattdessen, warum man das teure Öl so verschwende. Worauf Jesus antwortete:

Markus 14,9: „Überall auf der Welt, wo das Evangelium verkündet wird, wird man sich an sie erinnern“.

Wenn man heute die Predigten von Jesus ansieht, dann hört es sich so an, als hätte er nur zu Männern gesprochen. Doch das Antike Weltbild, war sehr durch das männliche geprägt. Doch heute wissen 3 wir, dass Jesus auch zu Frauen gesprochen hat. Wenn er von Jüngern geredet hat, dann muss man sich automatisch auch die Jüngerinnen dazu vorstellen. Eine seiner wichtigsten Jüngerinnen war die Apostelin Maria von Magdala.

Maria aus Magdala

Lydia, die erste Christin und Apostel Europas

Phöbe, Diakonin aus Kenchreä

Andronikus und Junia

1YouTube: Jesus und die verschwundenen Frauen

2Elberfelder Bibel

3Siehe auch: YouTube: Jesus und die verschwundenen Frauen